Technische Informationen zu Sägebändern

Entscheidend für den optimalen Einsatz einer Bi-Metall-Bandsäge ist die Wahl der richtigen Verzahnung für den zu zerspanenden Werkstoffquerschnitt. Dabei kann zwischen dem Standardzahn mit konstanter Zahnteilung oder dem variablen Zahn mit variabler Zahnteilung gewählt werden. Der variable Zahn empfiehlt sich zum vibrationsarmen Sägen von problematischen Werkstückabmessungen.

Verzahnungsempfehlung für Vollmaterial

Konstante Verzahnung

Materialquerschnitt Zähne pro Zoll
mm ZpZ Zahnform
380-800 1,25 H
200-400 2 H
120-200 3 H
80-120 4 H/N
50-80 6 N
30-50 8 N
20-30 10 N
10-20 14 N
to 10 18 N
N = Standardzahn
H = Hookzahn

Variable Verzahnung

Materialquerschnitt Zähne pro Zoll
mm ZpZ Zahnform
ab 550 0,75/1,25 V-POS
300-600 1/2 V-POS
120-350 2/3 V-POS
80-140 3/4 V-POS
60-110 4/6 V-POS
40-70 5/8 V-0
30-60 6/10 V-0
20-40 8/12 V-0
to 25 10/14 v-0
V-POS = variabler Zahn mit einem positiven
Spanwinkel V-0 = variabler Zahn 0°

Verzahnungsempfehlung für Profile

Gerade bei der Zerspanung von Rohren und Profilen beeinflusst die Wahl der Verzahnung entscheidend das Sägeergebnis. Als günstigste Zahnform hat sich dabei die variable Verzahnung gezeigt. Die erforderliche Zahnteilung richtet sich nach Wandstärke und Durchmesser der zu zerspanenden Profile.

Hinweise zum Problemelösen

  1. Die Sägebänder müssen wie andere Bearbeitungswerkzeuge gut gepflegt werden. Besonders sind zu kontrollieren:
    • Risse
    • Schmiedestauchen des Bandrückens
    • Verwindung und Abstumpfen der Bandzähne
  2. Die Bandsäge in gutem technischen Zustand halten. Besonders ist zu kontrollieren:
    • ob der Spannstock und die Bandspannungs-Mechanik funktionieren
    • ob der Hydraulikdruck und Kühlmittelmenge genügend sind, ob die Laufräder parallel sind.
    • Sonst ist es notwendig den Austausch und Einstellung vorzunehmen.
  3. Das Sägeband an saubere, spanfreie Laufräder aufsetzen, zwischen die Führungsräder einschieben, richtig spannen und die Spänebürsten einstellen.
  4. Das zu zerspanende Werkstück fest in den Spannstock so spannen, dass möglichst viele Zähne (min. 4, max. 30) im Eingriff sind.
  5. Bei Bündelschnitten muss jedes einzelne Stück fest eingespannt werden.
  6. Vor Schneiden die Materialhärte feststellen, eine harte Stelle, Schuppe oder Flammen-Sengstelle ausschneiden.
  7. Před řezáním odlitků důkladně pilníkem nebo ocelovým kartáčem odstranit z povrchu odlitků písek, který způsobuje velmi rychlé otupení pilového pásu.
  8. Vor Gussstückschneiden Sand von der Gussstück-Oberfläche mit einer Feile oder Drahtbürste gründlich entfernen.
  9. Vor Schneidebeginn ist der minimale Freischnitt zwischen der Bandspitze und dem zu zerspanenden Werkstück von 10 mm einzuhalten und der minimale Vorschubdruck des Maschinenrahmens einzustellen.
  10. Nach Maschinenstart den Vorschubdruck stufenweise steigern. Weder zu hohen noch zu niedrigen Vorschubdruck verwenden.
  11. Auf eine kontinuierliche Zufuhr der Kühlmittel in die Schnittstelle achten.
  12. Nach Abschneiden von zwei oder drei Stücke die Bandsäge nachspannen.
  13. Nach einer bestimmten Zeit kontrollieren Sie die Schnittzeit. Ist sie unangemessen lang, wechseln Sie die Bandsäge.
  14. Fangen Sie mit dem neuen Sägeband in dem alten Schnittweg nie an. Man muss das Werkstück umwenden und einen neuen Schnitt ansetzten.
 
 


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